Seminarbeschreibung

Neue Strukturen im Kulturbetrieb

...es muss nicht immer der e.V. sein

Der eingetragene und gemeinnützige Verein hat sich seit Jahrzehnten als die klassische Rechtsform im Kulturbetrieb bewährt, da er einerseits einen relativ geringen Verwaltungsaufwand erfordert und andererseits erhebliche steuerliche Vorteile gewährt. Aber die in der Abgabenordnung vorgesehene »Selbstlosigkeit« verhindert oft ein unternehmerisches Denken und Planen. Gerade in Zeiten knapper Kassen wird zunehmend überlegt, welche anderen Rechtsformen – GbR, UG, GmbH, Stiftung oder Genossenschaft – mehr Spielraum für wirtschaftliches Handeln zulassen. Spannend ist es auch, die unterschiedlichen Rechtsformen zu kombinieren.

Inhalte

  • Vor- und Nachteile der Rechtsformen im Vergleich
  • Wo ist Gemeinnützigkeit sinnvoll?
  • Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen
  • Welche Aufgabenfelder bieten sich zur Aufsplittung und Ausgliederung an?
  • Welche Rechtsform für welches Aufgabenfeld?
  • Zusammenarbeit der Rechtsformen – vertragliche Regelungen
  • Best practice-Beispiele

Veranstaltungsort